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Bombenfunde vor der Heinrich-Böll-Gesamtschule 2024 und 2025

Bombenfund 2024

Bombenfunde vor der Heinrich-Böll-Gesamtschule 2024 und 2025
Foto G. Klinkmüller

Die Geschichte hinterlässt auch heute noch deutliche Spuren. Kaum vorstellbar für jüngere Leute, dass auch in Bochum einmal der Krieg gewütet hat und die Menschen um ihr Leben fürchten mussten. Ob die Bombe der Zeche Constantin galt, die nicht weit entfernt war? 

Am 28. Juli 2024 wurde in der Agnesstraße der Blindgänger einer 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. An die 1.200 AnwohnerInnen im Radius von 250 Metern mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. 

Wieviele Schulkinder und LehrerInnen wohl schon beim Eintreten in das Schulgebäude – ohne es zu wissen – über den Bereich der Bombe gelaufen sind?

Foto Stadt Bochum
Fotos Stadt Bochum
Bombenfunde vor der Heinrich-Böll-Gesamtschule 2024 und 2025

Bombenfund 2025

Erst im Juli letzten Jahres wurde vor dem Haupteingang der Heinrich Böll Gesamtschule eine Bombe gefunden und entschärft. Nun hat man am 4. Dezember an der Gretchenstraße unter dem Asphalt des Schulhofs der ehemaligen Karl Lürig Realschule, deren Gebäude nun zur Gesamtschule gehören, wieder den Blindgänger einer amerikanischen 250-Kilo-Fliegerbombe entdeckt. Während der Entschärfung mussten 900 Menschen ihre Häuser verlassen. Die A40 zwischen Bochum-Ruhrstadion und Bochum-Hamme war zeitweise gesperrt.

Bombenfunde vor der Heinrich-Böll-Gesamtschule 2024 und 2025
Stadt Bochum
Bombenfunde vor der Heinrich-Böll-Gesamtschule 2024 und 2025