{"id":4146,"date":"2025-05-03T11:32:40","date_gmt":"2025-05-03T10:32:40","guid":{"rendered":"https:\/\/ggg.grumme.de\/?page_id=4146"},"modified":"2026-02-07T08:24:13","modified_gmt":"2026-02-07T07:24:13","slug":"neu_arbeitseinsatz-auf-der-zeche-constantin","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ggg.grumme.de\/?page_id=4146","title":{"rendered":"Arbeitseinsatz auf der Zeche Constantin"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs \u00fcbernahmen die Ruhrzechen nach anf\u00e4nglichem Z\u00f6gern im Fr\u00fchjahr 1940 franz\u00f6sische, polnische und belgische Zivilarbeiter und Kriegsgefangene in ihre Belegschaften. Auf der Zeche Constantin waren von den 409 ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ften 121 Italiener und 221 Polen.<br \/>\nDoch Ende 1941 waren im Ruhrbergbau von den insgesamt 80.000 ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ften nur noch 34.000 t\u00e4tig. Die hohe Fluktuation sowie \u201eDisziplinlosigkeit&#8220; und \u201eArbeitsunwilligkeit\u201c ging man kaum an, weil man dachte, dass der Krieg nicht mehr lange dauern w\u00fcrde.<br \/>\nDas \u00e4nderte sich mit dem Angriff auf die Sowjetunion. Schon bald war klar, dass Russland nicht so schnell zu erobern war wie Frankreich. Um die Jahreswende 1941\/42 wurden mit dem \u201eRusseneinsatz\u201c die ersten russischen Kriegsgefangenen und \u201eZivilarbeiter\u201c ins Ruhrgebiet gebracht, die meisten davon aus der Ukraine. \u201eOstarbeiter\u201c wurden die russischen und polnischen Zwangsarbeiter genannt. Im Oktober 1942 kamen italienische Kriegsgefangene dazu.<br \/>\nAuf der Zeche Constantin betrug der Anteil der ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4fte an der Gesamtbelegschaft fast 40% von gut 10.000 Arbeitern, davon nahezu die H\u00e4lfte russische Kriegsgefangene und \u00fcber 800 italienische Milit\u00e4rinternierte. <\/span><\/p>\n<figure style=\"width: 408px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ggg.grumme.de\/wp-content\/uploads\/Const67LageplanS175.jpg\" alt=\"Arbeitseinsatz auf der Zeche Constantin\" width=\"408\" height=\"303\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">Lageplan der Zeche Constantin 6\/7 aus N. Meier, Zeche Constantin S.175<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\"><strong>Qualifikation und Leistungsf\u00e4higkeit &#8211; &#8218;Russenstrebe&#8216;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Zun\u00e4chst gab es gro\u00dfe Bedenken zum Einsatz der Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen im Bergbau, vor allem im Untertagebetrieb. Man bef\u00fcrchtete, dass diese spionieren oder sabotieren k\u00f6nnten und die peniblen Sicherheitsbestimmungen nicht beachten w\u00fcrden. Auch die Einsch\u00e4tzung der Leistung schien schwierig, besonders beim gemeinsamen Gedingelohn. Und wie w\u00fcrden die stolzen deutschen Bergleute damit umgehen, dass nicht ausgebildete russische Arbeiter ihre Arbeit verrichteten? Drohte ihnen ein Statusverlust?<br \/>\nDoch das gr\u00f6\u00dfte Problem bestand in der Qualifikation der ZwangsarbeiterInnen. W\u00e4hrend die belgischen ZivilarbeiterInnen oft gut ausgebildet waren, verf\u00fcgten die &#8218;Ostarbeiter&#8216; kaum \u00fcber geeignete Qualifikationen. Schon am 4. November 1942 berichtete die Zeche Constantin in den &#8218;Arbeitskreisen f\u00fcr Leistungssteigerung&#8216; auf den Zechen des Ruhrbergbaus \u00fcber den betrieblichen Einsatz sowjetischer Arbeitskr\u00e4fte&#8216;:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">\u201e<i>Constantin der Gro\u00dfe am 4. November 1942:<br \/>\nBei dem ersten Einsatz von Zivilgefang<span style=\"color: #000000;\">enen wurde der Versuch gemacht, dem deutschen Arbeiter einen Hilfsmann beizugeben, der haupts\u00e4chlich Schaufelarbeit zu verrichten hatte. Diese Arbeitseinteilung f\u00fchrte aber zu keinem Erfolg, da sich zwischen dem deutschen Arbeiter und dem Zivilgefangenen schon bald ein kameradschaftliches Verh\u00e4ltnis bildete. Es wurden dann versuchsweise einem deutschen Arbeiter vier bis sechs Russen zugeteilt, \u00fcber die der deutsche Gefolgsmann die Aufsicht f\u00fchrte. Hierbei wurde festgestellt, dass sich bei dieser Methode der Deutsche als Vorgesetzter f\u00fchlte und z. T. Aus den Russen annehmbare Leistungen herausholte.\u201c<\/span><\/i><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> (montan.dok\/B<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\">BA 13\/1505)<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">Bei Kriegsgefangenen wurde die Zahl der zugeteilten Russen auf 6 bis 10 pro Aufsichtskraft erh\u00f6ht. <\/span><\/p>\n<figure style=\"width: 346px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ggg.grumme.de\/wp-content\/uploads\/AusbildgZA_BergbauX-scaled.jpg\" alt=\"Arbeitseinsatz auf der Zeche Constantin\" width=\"346\" height=\"243\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">Ausbildung von Kriegsgefangenen aus: N. Mever, Zeche Emscher-Lippe S.188<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><img decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/ggg.grumme.de\/?attachment_id=3815\" alt=\"Arbeitseinsatz auf der Zeche Constantin\">Im April 1943 gab der &#8218;Russenausschuss&#8216; der &#8218;Betriebsgruppe Ruhr&#8216; spezielle Richtlinien zum Ausl\u00e4ndereinsatz heraus, die sp\u00e4ter in der \u201aNorkus Kommission\u2018 \u00fcberarbeitet und in der Form von Anweisungen herausgegeben wurden.<br \/>\nDer Einsatz von Zwangsarbeitern in der &#8222;Helotenstellung&#8220; als Zuarbeiter f\u00fcr die Bergleute hatte sich insgesamt nicht bew\u00e4hrt. Stattdessen wurde die Einrichtung von \u201aRussenstreben\u2018 empfohlen, in denen Gruppen von bis zu 20 russischen Arbeitern relativ selbstst\u00e4ndig und nur unter Aufsicht eines deutschen Hauers arbeiteten. <\/span><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Das funktionierte&nbsp;<\/span><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">vor allem bei Fl\u00f6zen mit flacher oder halbsteiler Lagerung; die schwieriger auszubeutenden steilen Lagerungen blieben dagegen den qualifizierten deutschen Bergleuten vorbehalten. Die Funktion dieser \u201eAufsichtshauer&#8220; \u00fcbernahmen auch Berginvaliden. Sp\u00e4ter wurden sogar \u201aOstarbeiter\u2018 und Kriegsgefangene in besonderen Fortbildungen f\u00fcr diese Aufgabe vorbereitet, so z. B. im Jahr 1943 auf Schacht 6\/7 der Zeche Constantin.<br \/>\nAuch die Abbaumethoden \u00e4nderten sich. Hatte man vor dem Krieg das kontrollierte Sprengen, auch \u201aSchie\u00dfen\u2018 genannt, aus Sicherheitsgr\u00fcnden immer weiter reduziert, so erh\u00f6hte sich dieser Anteil im Ruhrbergbau von 3-5% auf 10-12% Anfang 1943. F\u00fcr das Abr\u00e4umen beim \u201aSchie\u00dfen\u2018 ben\u00f6tigte man keine ausgebildeten Kr\u00e4fte und es ging schneller. M\u00f6gliche Gef\u00e4hrdungen der Arbeiter spielten wohl keine Rolle.&nbsp; (Seidel, Russenstreb a.a.O. S. 20<\/span><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"> ff)<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">Am 15. Dezember 1942 stand auf einer Direktoren-Besprechung der Krupp-Zechen das Thema <i>\u201eLeistung der fremden<\/i><i> <\/i><i>Arbeitskr\u00e4fte, insbesondere der russ. Kriegsgefangenen. Zweckm\u00e4\u00dfiger Einsatz der Russen (Russenstreb?)\u201c <\/i>auf der Tagesordnung. (montan.dok\/BBA 20\/2883). Bergwerksdirektor Hotzel von Constantin war auch dabei. Eine detaillierte Aufstellung gab Auskunft \u00fcber die Leistungsf\u00e4higkeit der verschiedenen Gruppen von Zwangsarbeitern an den einzelnen Schachtanlagen, jeweils gemessen an der mit 100% angesetzten durchschnittlichen Leistung eines \u201eDeutschen Strebs\u201c.<\/span><\/p>\n<figure style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/ggg.grumme.de\/wp-content\/uploads\/TabLeistg3.jpg\" alt=\"Arbeitseinsatz auf der Zeche Constantin\" width=\"648\" height=\"434\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">Quelle zu Text und Grafik:: montan.dok\/BBA 20\/2883<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">Demzufolge lag die Leistung der \u201eRussenstrebe\u201c bei 62%. Auf der Zeche Constantin erhielten \u201aOstarbeiter&#8216; zudem 20 % Pr\u00e4mienzuschlag, wenn ihre Leistung \u00fcber das Soll, der H\u00e4lfte der Leistung eines ausgebildeten Bergmanns, hinausging. (montan.dok\/BBA 20\/2879)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><b>W<\/b><b>eibliche Zwangsarbeiterinnen<\/b><\/span><\/p>\n<figure style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ggg.grumme.de\/wp-content\/uploads\/KuecheKosthausWerkszeitg2.jpg\" alt=\"Arbeitseinsatz auf der Zeche Constantin\" width=\"190\" height=\"238\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">K\u00fcche im Kosthaus 6\/7, aus Werkszeitung Constantin 18\/39<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">Auch weibliche Zwangsarbeiterinnen gab es auf der Zeche Constantin. Im Kosthaus von Schacht 6\/7, an der Hiltroper Stra\u00dfe 230 neben dem Zechengel\u00e4nde, lebten und arbeiteten bis zu 80 ukrainische Frauen in der Zentralk\u00fcche. Sie mussten schwere Kisten voll mit Gem\u00fcse tragen, riesengro\u00dfe Kessel bewachen, gro\u00dfe Kannen mit d\u00fcnner Suppe in die Lastkraftwagen laden, manchmal auch auf dem Zechengel\u00e4nde M\u00fcll beseitigen oder in der \u201eH\u00f6llenhitze\u201c des Dampfbads aufr\u00e4umen.<br \/>\nDie ehemalige Zwangsarbeiterin <strong><a href=\"https:\/\/ggg.grumme.de\/?page_id=4150\">Jekaterina Okunewa<\/a> <\/strong>hat dar\u00fcber berichtet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><strong>Grubenmilitarismus und &#8222;Leistungsern\u00e4hrung&#8220;<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">Viele Zwangsarbeiter mussten Gewalterfahrungen machen, denn sie wurden oft von Deutschen misshandelt<strong>. &#8222;Grubenmilitarismus&#8220;<\/strong>&nbsp;war eine Art Fortsetzung des Krieges auf Zechenterrain und in den Lagern. Am Ende des Krieges waren italienische Kriegsgefangene besonders betroffen.<br \/>\n\u00dcber den Constantin-Reviersteiger Bootmann wurde nach dem Krieg berichtet:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">\u201e<em>B. hat einen Kriegsgefangenen aus einem nichtigen Grunde an beide Ohren gefasst und mit dem Gesicht solange auf einen Wagenrand gesto\u00dfen bis das ganze Gesicht entstellt war.<\/em>\u201c Einen anderen Kriegsgefangenen soll er lange geschlagen haben, in der folgenden Nacht sei dieser gestorben.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<figure style=\"width: 569px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/ggg.grumme.de\/wp-content\/uploads\/ZeugAussageNoelting.jpg\" alt=\"Arbeitseinsatz auf der Zeche Constantin\" width=\"569\" height=\"227\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">Zeugenaussage im Verfahren gegen den Steiger N\u00f6lting 26.Januar 1946&nbsp; (montan.dok\/BBA 20\/2893)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">Dem Steiger N\u00f6lting wurde Bedrohung, Entziehung von Zuteilungen und Misshandlung von gefangenen Russen vorgeworfen. Er soll auch mit Meterlatten auf italienische und russische Kriegsgefangene eingeschlagen haben. (montan.dok\/BBA 20\/2893)<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">Die Zechenleitungen versuchten oft, mit Pr\u00fcgeln die Leistung der Zwangsarbeiter zu erh\u00f6hen. Manche Bergwerksdirektoren betrachteten allerdings k\u00f6rperliche Gewalt als kontraproduktiv, weil damit die Leistungsf\u00e4higkeit eher gesenkt wurde. \u201eLeistungsern\u00e4hrung\u201c war dagegen ein bevorzugtes Mittel der Disziplinierung, wobei die Nahrungsmittelversorgung ohnehin sehr schlecht war. Die ehemaligen Zwangsarbeiter Michail Petruk und Nikolaj Storoschenko haben sp\u00e4ter die Arbeitsbedingungen auf Zeche Constantin beschrieben. Viele geschw\u00e4chte Zwangsarbeiter wurden ins STALAG (Stammlager) Hemer \u201ezur\u00fcckgef\u00fchrt\u201c und schlichtweg gegen gesunde Arbeiter ausgetauscht. <span style=\"font-size: small;\">(Quelle: Seidel,<\/span> <span style=\"font-size: small;\">Ausl\u00e4nderbesch\u00e4ftigung S.115 ff; Seidel, Russenstreb S.18f)<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">&nbsp;<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">\u201e<strong>Abg\u00e4ng<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">e<\/span>\u201c von Kriegsgefangenen und ZwangsarbeiterInnen<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">In den Berichtender Krupp-Zechen ist immer wieder von \u201eAbg\u00e4ngen\u201c die Rede. Von den bis dahin dem Ruhrbergbau \u00fcberwiesenen 133.000 Kriegsgefangenen waren am 1. Januar 1944 nur noch 87.000 \u00fcbriggeblieben.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">F\u00fcr die Zeche Constantin wurde im M\u00e4rz 1944 ein \u201eAbgang\u201c von 16% festgestellt. Neben Flucht und Abstellung f\u00fcr andere Bereiche wurden vor allem \u201egestorben\u201c und \u201edurch Erkrankungen usw. dem Bergbau verlorengegangen\u201c als Ursache angegeben. (<i>montan.dok\/<\/i><i>BBA 20\/2885<\/i>). Die unzureichende Ern\u00e4hrung und die unmenschlichen Arbeitsbedingungen wurden dabei nicht genannt.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">In der N\u00e4he der Zechen selbst wurde nur ein Teil der Opfer bestattet, denn todkranke Zwangsarbeiter wurden oft zur\u00fcck ins STALAG Hemer geschickt und dort sp\u00e4ter beerdigt. Auf dem Grummer Friedhof befinden sich dennoch drei Gr\u00e4ber russischer Zwangsarbeiter.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><strong><span style=\"color: #ff0000;\">s. <\/span><\/strong><\/span><a href=\"https:\/\/ggg.grumme.de\/?page_id=4154\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><strong><span style=\"color: #ff0000;\">LITERATURLISTE<\/span><\/strong><\/span><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs \u00fcbernahmen die Ruhrzechen nach anf\u00e4nglichem Z\u00f6gern im Fr\u00fchjahr 1940 franz\u00f6sische, polnische und belgische Zivilarbeiter und Kriegsgefangene in ihre Belegschaften. Auf&#8230;<\/p>\n<div class=\"more-link-wrapper\"><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/ggg.grumme.de\/?page_id=4146\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Arbeitseinsatz auf der Zeche Constantin<\/span><\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":4086,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"iawp_total_views":27,"powered_cache_disable_cache":false,"footnotes":""},"class_list":["post-4146","page","type-page","status-publish","hentry","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ggg.grumme.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4146","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ggg.grumme.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ggg.grumme.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ggg.grumme.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ggg.grumme.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4146"}],"version-history":[{"count":42,"href":"https:\/\/ggg.grumme.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4146\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5283,"href":"https:\/\/ggg.grumme.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4146\/revisions\/5283"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ggg.grumme.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4086"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ggg.grumme.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}